Bis Frühling 2015 plant der Berliner Senat in 5 Stadtteilen Container-Unterkünfte für Menschen zu eröffnen, die fliehen mussten. Auch in Falkenberg, welches zu Hohenschönhausen gehört, soll eine dieser Unterkünfte entstehen. An anderen geplanten Standorten gibt es wöchentlich rassistische Aufmärsche mit bis zu eintausend Beteiligten. Nun soll am 16.12.2014 auch ein Nazi-Aufmarsch in Falkenberg stattfinden.
Doch diesem Vorhaben gilt es einen Riegel vorzuschieben. Wir
wollen den Nazi-Aufmarsch am Dienstag geschlossen blockieren. Wir
werden den Nazis zeigen, dass wir keinen Bock auf ihre rassistische
Hetze haben - weder in Falkenberg noch anderswo. Gerade in Falkenberg
ist es wichtig, den Nazis keinen Erfolg zu verschaffen. Wenn wir den
Nazi-Aufmarsch konsequent verhindern, verliert dieser seine
Anziehungskraft und kann sich somit nicht als weiterer
wöchentlicher Konzentrationspunkt neben Marzahn, Buch und Köpenick
einreihen. Deshalb rufen wir als Vernetzung verschiedener
antifaschistischer und antirassistischer Strukturen aus
Hohenschönhausen dazu auf, an diesem Tag zahlreich zu
erscheinen.
Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus
der Innenstadt: 17.45 Uhr // Weltzeituhr, Alexanderplatz
Start
der Gegenproteste in Hohenschönhausen: Dienstag, 16.12.2014 // 18
Uhr
Die Nazi-Route ist zu 90% bekannt (Beginn
19 Uhr):
Egon-Erwin-Kisch-Straße (Netto Supermarkt) –
Grevesmühlener Straße – Falkenberger Chaussee –
Pablo-Picasso-Straße – Randowstraße – Welsestraße –
Falkenberger Chaussee – Dorfstraße – Hausvaterweg –
Schwarzwurzelweg – S-Bahnhof Ahrensfelde
Gegenkundgebungen
und Anlaufpunkte (Karte im Anhang):
1. In der Nähe
des Startpunkts des Nazi-Aufmarschs (ab 18 Uhr)
Pablo-Picasso-Str.,
Ecke Falkenberger Chaussee
2. Vor der
Fritz-Reuter-Oberschule (ab 18 Uhr)
Prendener Straße, Ecke
Falkenberger Chaussee
3. Vor der Welsegalerie 2 (ab 18
Uhr)
Vincent-van-Gogh-Str., Ecke Randowstraße
4.
Vor dem geplanten Containerdorf (ab 19 Uhr)
Hausvaterweg,
Ecke Dorfstraße
5. Am Ende der Nazi-Route (ab 20
Uhr)
Märkische Allee, Ecke Klandorfer Straße
Das
Bürgerbündnis empfiehlt die Anlaufpunkte 1 und 2.
Gesamter Aufruf und Flyer zu den Gegenprotesten: https://linksunten.indymedia.org/de/node/129571
durchgänge
Schaut euch auf OpenStreetMap die Durchgänge zwischen den Blöcken an. Mensch kommt mit großen Gruppen sehr schnell an Sperren vorbei. Das ermöglicht schnelles agieren zwischen den Häusern um Blockaden zu starten. Wie hier schon erwähnt bieten die zahlreichen Müllplätze schnell rollbares Barrimaterial. Hinter der Fritz Reuter Oberschule gibt es die Möglichkeit zur Wendeschleife der M4 vorzudringen. Die Dorfstraße in Richtung Marzahn lässt sich ebenfalls gut blockieren. Organisiert mit lokalen Menschen vor Ort Schlüssel für die Haustüren, so kann Mensch auch in kürzester Zeit mit vielen Menschen durch einen Hauseingang auf den Hof bzw. auf die andere Seite von einem Wohnblock gelangen. Nutzt die weite der Häuserschluchten weniger für Sitzblockaden, als für Hit and Run Geschichten die eine ordentliche Durchführung der Demo nicht mehr zulassen. Aus den oberen Stockwerken von Treppenhäusern kann ebenfalls gut fotografiert werden für Recherche. Macht euch mit der Gegend vertraut. Fast alle Schleichwege sind wie gesagt durch Openstreetmap zu erkennen.
HSH zum Desaster für RassistInnen und Neonazis machen!
Antifas aus HsH
http://youtube.com/watch?v=IE7G8ue3jWY