[Nbg] Une vie de Lutte - Der Kampf geht weiter!

Une vie de Lutte - Der Kampf geht weiter!

|| 16.10.2015 || 19:30 Uhr || Schwarze Katze || Untere Seitenstr. 1 || Filmpremiere in Nürnberg || Une vie de Lutte – Der Kampf geht weiter!

Am Freitag, den 16.10.2015 zeigen wir im Anschluss an die Antifa-Aktionskneipe gemeinsam mit der organisierten Autonomie den Film “Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter”.  In der Antifa-Aktionskneipe im Oktober wird "ich bin ja kein Nazi, aber…” Sprüchen auf den Zahn gefühlt. Außerdem wird diskutiert wie man der rassistischen Hetze von Pegdia, Nazis und Co. im Alltag argumentativ entgegentreten kann. 


Auf der Homepage des Projektes heißt es zum Film:

 

“Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land.

 

Die Tat und Clément bleiben unvergessen.

 

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

 

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.”

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The thirty-minute movie shows Palestinian flags three times: one time at a manifestation and two times at a football game. One interviewee says: “We are part of the continuity of anti-imperialist struggles that is [among others] the support of the Palestinian people“.

 

Other interviewees talk about antisemitism and conspiracy theories and how the far-right tries to blame all problems on “the Jews”. At this point the movie shows a picture of antisemitic graffitipi which read: “White Power. Fuck Israel. Hitler was right. Jews out. Heil Hitler” combined with swastikas. Although they show this picture and talk about far-right antisemitism the movie fails to mention hatred towards Israel which is connected to openly anti-Jewish slogans as seen in the picture with the graffiti. Instead they present the cause of Palestinians as something the radical left has to support categorically.

 

I don’t mean to say that every support of Palestinians is wrong or antisemitic by default. I rather think it’s pretty hypocritical to address antisemitism in general but to not mention anti-Israeli antisemitism at all but rather assuring “support of the Palestinian people“. Sad to say it’s nothing I’m surprised of.

 

My dear radical left, let me give you a little advice: If you ever want Jewish people to feel safe in your movement you have to address all kinds of antisemitism including the one in your own communities.

"My dear radical left, let me give you a little advice"

 

Ach, der - ausgerechnet - deutsche Antideutsche sieht sich wiedermal dazu genötigt, der restlichen linken Welt seine abstrusen Positionen zu Israel zu erklären. Denn ausserhalb der deutschen Linken scheint irgendwie niemand so recht diese voll-korrekten Positionen zu teilen. Wenn du dir ab sowas verwundert die Augen reibst - The thirty-minute movie shows Palestinian flags three times: one time at a manifestation and two times at a football game. One interviewee says: “We are part of the continuity of anti-imperialist struggles that is [among others] the support of the Palestinian people“. - Dann lass dir empfohlen sein, mal über deinen deutschen Tellerrand hinauszuschauen. Denn  Solidarität mit Palästina, Antizionismus und Antiimperialismus gehören im Rest der Welt zu linken Selbstverständlichkeiten.

That's why in the post-anarchist antifascist scene described in the movie there is no jew : antizionism is

only a gimmick for them for petty-bourgeois "anti-capitalist" antisemitism.

 

As always the Germans are dreaming in idealizing something outside their country.

Na dann teil doch deine "Analyse" mal der post-anarchistischen Bewegung in Israel mit, beispielsweise den "Anarchists against the Wall", die sich selbstverständlich als antizionistisch bezeichnen. Soviel zur deutschen Angewohnheit der Projektionsflächen in andere Länder..

Veröffentlicht am 16.08.2015

"Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter" ist ein größtenteils französischsprachiger Dokumentar- und Interviewfilm mit deutschen Untertiteln.
Der Film behandelt den Mord an Clément Méric, das Erstarken rechter Kräfte in Frankreich und aktuelle antifaschistische Kämpfe in Paris.
Film auf Youtube ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=8ok8cfXZ4U8&feature=youtu.be

 

Weitere Hintergründe:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/150816