Neonazi Sven Kahlin sitzt wieder in Haft

Sven K. war wegen Totschlags verurteilt worden. Nach seiner Entlassung wird ihm vorgeworfen, zwei Jugendliche auf dem Weihnachtsmarkt 2011 verprügelt zu haben.
Erstveröffentlicht: 
19.12.2012

Dortmund. Neonazi Sven Kahlin muss wieder in Haft. Die Staatsanwaltschaft hat mit ihrer Beschwerde gegen die Außervollzugsetzung des Haftbefehls gegen den derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagten 25-Jährigen einen Erfolg erzielt.

 

Neonazi Sven Kahlin muss wieder in Haft. Die Staatsanwaltschaft hat mit ihrer Beschwerde gegen die Außervollzugsetzung des Haftbefehls gegen den derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagten 25-Jährigen einen Erfolg erzielt.

 

Die Landgerichtskammer hatte den Haftbefehl am 28. September 2012 außer Vollzug gesetzt. Nachdem die Staatsanwaltschaft dagegen Beschwerde beim Oberlandesgericht (OLG) eingelegt hatte, hatte sich der 1. Strafsenat des OLG Hamm für eine erneute Prüfung durch die Dortmunder Richter ausgesprochen.

 

Diese entschieden nun, dass der Haftverschonungsbeschluss aufzuheben ist. Es bestünde doch der Haftgrund der Wiederholungsgefahr. Wie der Sprecher des Landgerichts Martin Brandt mitteilte, hat sich Sven Kahlin am Dienstag widerstandslos in seiner Wohnung festnehmen lassen. Er befindet sich wieder in Untersuchungshaft. Sven Kahlin war wegen Totschlags verurteilt worden. Nach seiner Entlassung wird ihm vorgeworfen, zwei Jugendliche auf dem Weihnachtsmarkt 2011 verprügelt zu haben.

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Ist er nicht auch der Typ, der beim Überfall auf das HirschQ versucht hat, mit einem Messer einen Besucher abzustechen?